Aus­wir­kun­gen Corona-Virus

Carlo Schäfer | 17. März 2020

Liebe Schüt­zen­schwes­tern und Schützenbrüder,

wir alle erle­ben der­zeit eine Situa­tion, wie es sie in unse­rem Land so noch nicht gege­ben hat.

Die Basis unse­rer Ver­eins­struk­tur ist das gesel­lige Mit­ein­an­der in unse­ren Zügen, Corps und Bru­der­schaf­ten. Die­ses Mit­ein­an­der ist uns aktu­ell nicht möglich.

Gerade jetzt ist die Basis unse­rer Gemein­schaft, der Schutz­ge­danke, gefragt. Ich bitte euch daher um Beson­nen­heit mit Bedacht und ohne Panik.

Lei­der kön­nen auch wir nicht abse­hen, was uns die nächs­ten Wochen und Monate brin­gen wer­den, wel­che Ver­an­stal­tun­gen wir noch absa­gen müs­sen oder wann unser Ver­eins­le­ben wie­der in den bekann­ten Bah­nen läuft.

Wir wis­sen dabei um die berech­tigte Sorge unse­rer Mit­glieds­bru­der­schaf­ten auch im wirt­schaft­li­chen Bereich.

Wir bitte um Ver­ständ­nis, dass auch wir unsere Pla­nun­gen für die nächs­ten Wochen und Monate anpas­sen muss­ten. Ein Bei­spiel ist hier die Absage des Bezirks­jung­schüt­zen­ta­ges am 26.04.2020.

Wir bit­ten euch aktu­ell, beson­ders auf euch und eure Lie­ben zu ach­ten. Dort, wo es euch mög­lich ist, denkt bitte auch an jene, die gerade jetzt auf Hilfe und Unter­stüt­zung ange­wie­sen sind. Gerade jetzt ist aktive Nächs­ten­liebe und Nach­bar­schafts­hilfe gefragt. Viel­leicht habt auch ihr die Gele­gen­heit, euren Nach­barn mit prak­ti­schen Din­gen wie dem täg­li­chen Ein­kauf oder dem Gassi gehen mit den Nach­bars­hun­den zu hel­fen, wenn diese dazu gerade sel­ber nicht in der Lage sein soll­ten. Auch hier gilt Schüt­zen­schwes­ter oder ‑bru­der zu sein ist mehr!

Zwar kön­nen auch wir aktu­ell nicht alle Fra­gen beant­wor­ten, wir möch­ten euch aber wis­sen las­sen, dass wir für eure Fra­gen gerne jeder­zeit zur Ver­fü­gung stehen.

Wir möch­ten euch gerne anbie­ten, Fra­gen an Ver­wal­tun­gen, Ver­an­stal­ter und Ver­trags­part­ner bei uns zu bün­deln und mit und für euch gemein­sam mit den zustän­di­gen Stel­len zu klären.

Gene­rell kann der­zeit nur gesagt wer­den, dass alle Ver­an­stal­tun­gen bis run­ter in die kleins­ten Glie­de­run­gen unse­rer Bru­der­schaf­ten auf Geheiß unse­rer Bun­des­kanz­le­rin bis auf Wei­te­res aus­zu­set­zen sind, um so die Infek­ti­ons­ket­ten mög­lichst zu unter­bre­chen und die Aus­brei­tung des Virus zu verlangsamen.

In dem Zusam­men­hang bit­ten wir euch, wirt­schaft­li­che Schä­den, die unse­ren in der Gesell­schaft wich­ti­gen Ver­ei­nen durch die pan­de­mie­be­ding­ten Ein­schrän­kun­gen ent­ste­hen, zu doku­men­tie­ren und uns zu gege­be­ner Zeit auf Nach­frage mit­zu­tei­len. Wir möch­ten diese nach die­ser für alle schwie­ri­gen Zeit gerne gesam­melt an die poli­tisch Ver­ant­wort­li­chen über­mit­teln um zu sehen, wie auch uns Ver­ei­nen an die­ser Stelle gehol­fen wer­den kann, falls dies erfor­der­lich wird.

Auch bei gebo­te­ner kör­per­li­cher Distanz ist dies eine Zeit des „Zusam­men­rü­ckens“ im Geiste.

Ach­tet auf euch, nutzt diese Phase des gesell­schaft­li­chen Still­stan­des, um viel­leicht per­sön­lich ein­mal etwas ent­schleu­ni­gen zu kön­nen und bleibt gesund.

Tho­mas Schröder

Bezirks­bun­des­meis­ter

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Mit herzlichem Schützengruß
Ihr Bezirksverband Neuss

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