Bezirks­ein­kehr­nach­mit­tag 2024 in Rosellerheide-Neuenbaum

Carlo Schäfer | 18. Februar 2024

Bezirks­prä­ses Michael Offer
Bru­der­schafts­stele am Ein­gang zum Kirmesplatz
Pann­ebä­cker­denk­mal

Der Bezirks­ein­kehr­nach­mit­tag ist die Ver­an­stal­tung im Jah­res­ka­len­der des Bezirks­ver­ban­des, die aus­schließ­lich reli­giö­sen The­men gewid­met ist und wird daher von unse­rem Bezirks­prä­ses Michael Offer the­ma­ti­siert. In die­sem Jahr hatte der Bezirks­prä­ses das Motto:“ Glaube, Sitte und Hei­mat – in Stein gemei­ßelt!“ gewählt.

Aus­rich­ter der Ver­an­stal­tung war die Schüt­zen­bru­der­schaft St. Peter und Paul 1879 e.V um Bru­der­meis­ter Jörg Eckert. Etwa 60 Schüt­zen tra­fen sich an der Bru­der­schafts­stele am Ein­gang zum Kir­mes­platz. Hier refe­rierte der Ehren­bru­der­meis­ter Heinz Meu­ter über die Bedeu­tung der Stele. Die Blät­ter der Stele sym­bo­li­sie­ren das leben­dige Schüt­zen­we­sen in Rosel­ler­heide-Neu­en­baum. Die Errich­tung der Stele war 2008 ein Her­zens­pro­jekt von Heinz und dem Schüt­zen­kö­nig Frank Schmitz gewesen.

Dann ging es wei­ter zum Pann­ebä­cker­denk­mal, das 1991 an der Neu­kir­chen­er­str. auf­ge­stellt wurde. Nach der „Sitte“ wurde jetzt das Thema „Hei­mat“ behan­delt. Hier stellte der Hei­mat­for­scher und Ehren­bru­der­meis­ter Simon Kol­be­cher die Frage: „Was bedeu­tet Hei­mat eigent­lich für uns ?“ Es gibt natür­lich ver­schie­dene Auf­fas­sun­gen, („da, wo man gebo­ren ist, wo man seine sozia­len Kon­takte hat, wo man sein Zuhause hat, usw“) aber im Wesent­li­chen gehört dazu, sich sei­ner Wur­zeln zu erin­nern, denn sich erin­nern gehört zu unse­rer Kul­tur. Das Pann­ebä­cker­denk­mal soll an die Zeit erin­nern, als auf der Rosel­ler­heide noch Dach­pfan­nen gebrannt wurden.

Im Hei­de­zen­trum fei­erte der Bezirks­prä­ses mit den Schüt­zen eine Andacht, so dass der Drei­klang Glaube, Sitte und Hei­mat jetzt mit „Glaube“ schloss. Es wurde ein Gebet für den Frie­den gespro­chen. Michael pre­digte zum Gleich­nis vom Kamel, das eher durch ein Nadel­öhr geht als ein Rei­cher in der Him­mel kommt. Nicht nur er, son­dern auch ein „Kamel“, das unver­hofft durch die Andacht schritt, durfte sich über einen gelun­ge­nen Nach­mit­tag der etwas ande­ren Art freuen.

Ein herz­li­ches Dan­ke­schön noch­mal an die Schüt­zen aus Rosel­ler­heide-Neu­en­baum für die Orga­ni­sa­tion und die freund­li­che Bewir­tung mit Kaf­fee und Kuchen.

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